Mit dem Auto nach Kreta

Mit dem Auto von Deutschland nach Griechenland und auf die Insel Kreta.

Mit dem Auto nach Kreta

Mit dem Auto nach Kreta: vor der Minoan-Fähre in Venedig.

Wer schon einmal mit dem Auto nach Kreta gefahren ist, hat grundsätzlich zwei Möglichkeiten:
Zum einen, nur für die kürzesten Strecken Autofähren zu benutzen, aber dafür umso mehr selbst mit dem Auto zu fahren
– oder –
den Großteil der Reise auf dem Schiff zu verbringen, zu entspannen und möglichst wenig das Auto zu benutzen.

Die erste Möglichkeit führt die meisten Reisenden bis hinunter zum italienischen Hafen von Brindisi und von dort mit der Fähre nach Patras.
Wir haben uns aber dazu entschlossen, den Großteil der Reise auf dem Meer zu verbringen, da der Schiffsverkehr immer noch das günstigste Transportmittel seit Menschengedenken ist. Da die Fahrt auch außerhalb der Hauptsaison erfolgte, sind auch die Preise für die Autofähren und Kabinen um etwa 1/3 günstiger als im Sommer, so daß dies auch unter Berücksichtigung von Benzineinsparung, Verschleiß am Auto, Mautgebühren für die italienischen Autobahnen usw., günstiger ist.
Hinzu kommt, daß eine Schiffsreise, auf welcher man nicht selbst fahren muß, viel angenehmer, erholsamer und frei von Stress und Unfallrisiko auf der Straße ist. Bei dieser Seereise über die Adria bieten sich zwei Alternativen an: entweder von Venedig oder von Triest aus.

Tag 1: von Deutschland nach Bardolino am Gardasee

Unsere Reise führte uns am ersten Tag aus dem Herzen von Deutschland über die Autobahnen natürlich bis nach Bayern und über München, wo das erste Foto entstand.

Nun passierten wir den Brenner-Pass von Österreich nach Italien.

Da wir Bardolino am Gardasee gut kannten, war unser erste Anlaufstation für die Nacht ein dortiges Hotel, was wir gegen Abend erreichten. In der wohl vertrauten Altstadt konnten wir auch außerhalb der Saison eine sehr gute, orginal-italienische Pizza essen.

Tag 2: von Bardolino nach Venedig

Für den zweiten Tag war unser Etappenziel lediglich Venedig, was nur ein Katzensprung von Bardolino aus ist.



Dort schifften wir uns auf einer Auto-Fähre Venedig-Patras nach Griechenland ein, wo wir eine Zwei-Bett-Innenkabine mit Verpflegung buchten. Am Nachmittag lief die Fähre aus.

Tag 3: über die Adria nach Patras

Den dritten Tag verbrachten wir praktisch fast vollständig auf See. Insgesamt kam so eine schöne Seereise von 1 1/2 Tagen über die Adria zusammen, mit einem kurzen Zwischenstopp auf Korfu.
Wenn man bedenkt, daß der Fahrpreis mit Kabine auf der Strecke Venedig-Patras nur um etwa 50% höher liegt als für die viel kürzere Route Brindisi-Patras, lohnt sich diese Fahrt schon alleine wegen dem eingesparten Benzin und Mautgebühren für italienische Autobahnen.

Am Abend gegen 21 Uhr kam das Schiff schließlich in Patras an, wo wir auch gleich ein schönes Hotel für die Nacht fanden. Da die Fähren vom über 3 Stunden entfernten Hafen von Piräus nach Kreta schon früher am Abend von dort auslaufen, machte eine sofortige Weiterreise nur wenig Sinn.

Tag 4: von Patras zum Hafen von Piräus

Heute fuhren wir wieder nur eine relativ kurze Strecke von Patras über Korinth direkt zum Hafen von Piräus, um das übliche Verkehrschaos in Athen zu vermeiden. Wir verbrachten praktisch den ganzen Tag am Hafen, bis am späten Nachmittag die Autofähre der Minoan-Lines Piräus-Iraklion auf Kreta beladen werden konnte.

Am Abend legte das Schiff ab und die Fahrpreise von Piräus zu den anderen griechischen Inseln sind im allgemeinen nicht sehr teuer. Praktisch sind die Fähren in Griechenland das, was in Deutschland die Zugverbindungen sind.
Wieder buchten wir eine Innenkabine, aber viele Reisende verbringen die Nacht auch nur auf Ruhesesseln oder anderen Sitz- und Liegegelegenheiten.

Ankunft auf Kreta – Tag 5

Früh morgens kommt die Fähre in Iraklion auf Kreta an und wir waren am vorläufigen Ziel unserer Reise mit dem Auto nach Kreta.

 Hafen von Iraklion

Eine Autofähre der Minoan-Lines bei stürmischen Wetter im Hafen von Iraklion.

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