Archäologisches Museum

Das Archäologische Museum von Iraklion ist das zweitgrößte Museum Griechenlands und eines der bedeutendsten der Welt, denn es ist das einzige, in dem die minoische Kultur und Kunst vollständig abgehandelt wird.

Archäologisches Museum von Iraklion

Im Archäologischen Museum von Iraklion.

Das Archäologische Museum befindet sich an einem zentralen Punkt von Iraklion – der Hauptstadt und größten Stadt Kretas – in der Nähe des Hafens, in einem Gebäudekomplex, der in den 1930er Jahren an der Stelle errichtet wurde, an der sich die venezianische Kirche des Heiligen Franziskus befand. Der größte Teil der ausgestellten Funde stammt aus Mittel- und Ostkreta, welche die gesamte, jahrhundertelange Entwicklung der kretischen Zivilisation vom Neolithikum bis zur Römerzeit umfassen.

Die meisten Ausstellungen im Museum von Iraklion, die in chronologischer Reihenfolge und dann nach Fundstätten in nun bis zu 27 Galerien ausgestellt sind, zeigen Stücke der minoischen Zivilisation, aber es gibt auch bedeutende Funde aus anderen historischen Zeitaltern.

Es wird empfohlen, dass man den Ausstellungsräumen in ihrer nummerierten Reihenfolge folgt. Kleinere Pausen können bei herausragenden und einzigartigen Meisterwerken gemacht werden. Man sollte genügend Zeit mitbringen, denn um einen Überblick über alle Ausstellungsstücke zu gewinnen, sind zumindest zwei Stunden notwendig. Während der Tourismus-Saison empfiehlt sich der Besuch zur Mittagszeit, da es dann etwas ruhiger ist.
Parken ist am besten möglich auf dem kostenpflichtigen und bewachten Parkplatz am Hafen, den man rechts vom Kreisel vor den alten Venezianischen Weften, zwischen der Festung Koules an der langen Moole und dem Busbahnhof erreicht. Von hier aus sind es etwa 15 Minuten zu Fuß.

Untergeschoss

Saal I bis III

Archäologisches Museum von Iraklion

Gefäße aus der Jungsteinzeit bis zur Vorpalastzeit.

Neolithikum (7.000 bis 3.000 v.Chr.) und Vorpalastzeit (3.000 bis 1.900 v.Chr).
In den ersten Vitrinen sind neolithische Funde aus Knossos, Katsambas und Fourni am Golf von Mirabello aus der Zeit von 6.700 bis 2.700 v.Chr. ausgestellt. Eine kleine, marmorne Figur aus Knossos ist herausragend.
Anschließend wird die Entwicklung der Keramik im Zeitraum von 2.800-1.900 v. Chr. anhand von Beispielen aus den Gebieten von Pyrgos, Ayios Onoufrios, Levina, Vasiliki und Barbotine dargestellt. Diese haben durch ein ungleichmäßiges Brennen eine scheckige Oberfläche.
Weitere Vitrinen beinhalten Figuren aus Marmor und Elfenbein. Eine hat Bronzewaffen, Dolche, Werkzeuge und Schmuck aus den Gräbern von Fourni. Dazu kommen Vitrinen mit Goldschmuck aus den Gräbern der Insel Mochlos und Mesara, Archanes und mit Miniaturen und Siegeln.

Frühpalastzeit (2.400 bis 1.800 v.Chr.).

Archäologisches Museum von Iraklion

Goldschmuck aus dem Neolithikum und Vorpalastzeit.

Diese Funde stammen aus den Werkstätten der ersten Paläste von Knossos, Phaistos, Malia und der Bergheiligtümer Mittel- und Ostkretas (1.900-1.700 v.Chr.).
Es gibt Vitrinen mit Vasen im Kamares-Stil, einige von ihnen mit der extrem dünnwandigen ‘Eierschalen’-Ware aus der Kamares-Höhle. In einer Vitrine sind Steinguttafeln des Stadtmosaiks ausgestellt, welche zwei- oder dreistöckige Fassaden minoischer Häuser darstellen.
In weiteren Vitrinen gibt es eine Ton-Vase zum Trankopfer in Form einer weiblichen Gottheit, Figuren von Arbeitern aus den Bergheiligtümern, Modelle von Schiffen, Fischen und glockenförmigen Figuren.
In einer weiteren Vitrine sind Siegel, von denen mehrere mit Hieroglyphen ausgestattet sind.

Archäologisches Museum von Iraklion

Gefäße aus der Zeit der alten Paläste.

Alter Palast von Festos (1.900 bis 1.700 v.Chr.).
Hier gibt es Vasen im Kamares-Stil und andere Funde. In einer Vitrine ist eine Vase im zylindrischen Stiel mit einem Delphin im Relief und in einer weiteren ist eine Obstschale mit spitzenartigen Rand und ein Kraterträger mit Blumen im Relief herausragend. In anderen Vitrinen befinden sich rituelle Utensilien und Siegel.
Am bekanntesten ist jedoch der Diskus von Festos mit beidseitiger, hieroglyphischer Schrift, welche bis heute noch nicht gedeutet werden konnte.

Saal IV bis VII

Archäologisches Museum

Vasen aus den neuen Palästen.

Neue Paläste von Knossos, Festos und Malia (1.700 bis 1.400 v.Chr.).
Hier befindet sich neben Vasen im Meeres- und Blumenstil auch ein Meisterwerk der Steinskulptur, das Rhyton in Form eines Stierkopfes, was als Gefäß für Trankopfer diente und aus schwarzem Speckstein angefertigt wurde.
Zudem gibt es den Alabasterkopf einer Löwin zu sehen und es befindet sich hier auch eines der brillantesten Beispiele für Miniatur-Skulpturen, die Schlangengöttinnen, aus Fayence gefertigt. Dazu der kleine, voll plastische Bullenspringer aus Elfenbein und zwei Fayence-Tafeln mit einer Reliefdarstellung einer Kuh bzw. einer wilden Ziege, die ihre Jungen säugen, und viele andere Gegenstände.
Dazu kommen Bronze-Vasen und das Königsschwert aus Malia mit einem goldenen Griff, auf dem sich ein Akrobat befindet.

 

Archäologisches Museum

Tafeln mit Schriften in Linear A und B.

Endphase des Palasts von Knossos und aus Agia Triada (1.450 bis 1.400 v. Chr.).
Es sind Vasen im Palaststil ausgestellt und ein brillantes Beispiele für Steinarbeiten, mit brotförmigen Alabastern im Relief.
In weiteren Vitrinen befinden sich dreigriffige Amphoren und ein kleines Glas, sowie große, porpohyrische Lampen und Toilettenartikel mit weiterem Elfenbeinschmuck. Dazu kommen silberne Tassen und Bronzefiguren von Anbeterinnen sowie das Tonmodell eines Hauses in Archanes.
Besondere Beachtung verdienen die Dichtungen und Tontäfelchen mit Schriften in Linear A und der daraus entstanden Linear B in einer weiteren Vitrine. Diese wurden 1953 von den Briten Michael Ventris und John Chadwick als Früh-Griechisch erkannt und entziffert.

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Wer steckt denn da drin ?

Funde von den Friedhöfen in Knossos, Festos und Archanes (1.450 bis 1.300 v. Chr.).
Viele der Vitrinen beinhalten verschiedene geformte Vasen im Palaststil. Diejenigen, die herausstechen, sind mit drei Henkelamphoren, verziert mit Blumenreliefs, versehen sowie in weiteren Vitrine ein Trankopfer aus Katsambas und ein Alabaster mit schematisierten Vögeln, Fischen und einem Kreistanz.

Dazu die Figur von Kourotrofos und eine zylindrische Pyxis mit einer Reliefdarstellung der Jagd auf dem heiligen Stier in anderen Vitrinen. Es gibt es ein einzigartiges Elfenbein-Modell eines Schiffes und auch Beispiele für Miniaturarbeiten mit Elfenbein-Halsketten und Körperpflegemitteln.



In weiteren Vitrinen befinden sich Bronzevasen, Silber- und Goldbecher aus den Gräbern von Knossos und Archanes. Es folgen Vitrinen mit Schwertern, Dolche, Messern und Speeren, mit dem Höhepunkt der Schwerter mit vergoldeten Griffen und der ‘mykenische Eberzahnhelm’ aus Bronze, gefunden in Knossos.
Goldschmuck und der berühmte Isopata-Ring, der einen heiligen Tanz zeigt, sind zu sehen. In der letzten Vitrine gib es Ringe, goldene Halsketten und der berühmte Ring von Archanes, der die Totenklage für den Vegetationsgott (Baumgott) darstellt.

 

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Äxte für den rituellen Gebrauch

Funde aus Megara, Villas und Höhlen in Mittelkreta (1.700 bis 1.450 v.Chr.).
Hier gibt es Keramik im neuen Palaststil und eine Vielzahl von Funden in den Vitrinen. Meisterwerke aus dieser Zeit sind die Speckstein-Reliefvasen aus Agia Triada.
In einer Vitrine ist die sogenannte Schnittervase, welche von Musikern angeführte Erntearbeiter zeigt und in einer weiteren ein Rhyton mit Darstellungen von Wettkämpfen, wie Boxen, Ringen und Stierspringen. Dabei ist auch der sogenannte Prinzenbecher.

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Heilige Figuren

Dann Vitrinen mit Steinarbeiten, darunter die Reime, die ‘Abendmahlsbecher’, der Kernoi und die herausragenden Bronzefiguren von Menschen und Tieren.
Es werden auch Bronze-Werkzeuge und Äxte für den rituellen Gebrauch ausgestellt. Schließlich gibt es noch Miniatur-Goldstücke zu sehen, darunter der berühmte Anhänger der fabelhaften ‘Biene von Malia’ mit einer Komposition aus zwei Bienen, welche einen Tropfen Honig in den Bienenstock einführen. Zudem sind Bronzetalente der handelsüblichen Währung dieser Epoche ausgestellt.

Saal VIII

Stierkopf

Steinrhyton eines Stierkopfes.

Palast von Zakros (1.700 bis 1.450 v.Chr.).
In den Vitrinen befinden sich Keramiken im Meeres- und Pflanzen-Stil. In weiteren befinden sich Meisterwerke der Steinbearbeitung in verschiedenen Stilen und Formen.
Das Rhyton in einer Vitrine ist einzigartig, da es aus Bergkristall angefertigt ist und ein Band mit vergoldeten Ringen um den Hals hat, während auf den Griff Kristallperlen mit Bronzedraht aufgezogen sind.
Auch ist ein Steatitrhyton in Stierkopf-Form und konisches Rhyton aus grünem Stein mit einer Reliefdarstellung über die gesamte Fläche eines Bergheiligtums ausgestellt.
In diesem Bereich befindet sich auch die berühmte ‘Gottheit der Schlangen’, welche im Palast von Knossos gefunden wurde.

Gottheit der Schlangen

Gottheit der Schlangen

Saal IX und X

Funde aus den Siedlungen Palekastro, Gournia, Psira und anderen in Ostkreta.
Aus Gournia, Pseira, Palaio-, Palaiokastro und Myrtos kommen Töpferwaren in den Stilrichtungen Blumen und Meer, Steinobjekte, Miniaturen und eine bemerkenswerte Serie von Siegeln.

Nachpalastzeit (1.400 bis 1.100 v.Chr.).
Hier befindet sich in den Vitrinen Keramiken mit einem starken minoischen Einfluss. Dazu die herausragende großfigurige Tonidole, eine Göttin mit erhobenen Armen, aus Gazi.
In einer weiteren Vitrine, eine bemerkenswerte Gruppe von Figuren aus dem Heiligtum von Agia Triada.

Saal XI und XII

Protogeometrische, frühe geometrische, geometrische und orientalisierende Epoche (1.100 bis 650 v.Chr.).
Unter anderem sind hier Fibeln, mit welchen die Dorer ihre in Bahnen gewebten Gewänder steckten, ausgestellt.
In weiteren Vitrinen befinden sich Vasen in älteren Stilformen, sowie Vasen aus der frühen geometrischen Periode und Amphoren. Dazu eine große, tonfarbene Figuren einer Göttin mit erhobenen Armen von Karfi auf der Lassithi-Hochebene. In weiteren Vitrinen sind auch bemerkenswerte Tonfiguren zu sehen und Widmungen an die Göttin Eileithyia.
Dazu kommen bemerkenswerte Vasen im ausgereiften Geometrischen Stil und Werkzeuge zur Metallbearbeitung. Letztlich sind auch noch Stücke der Goldarbeit und Widmungen von Anbetern zu sehen.

Saal XIII

Minoische Sarkophage.
Minoische kisten- und wannenförmige Tonsarkophage aus verschiedenen Gegenden Kretas. Sie haben jeweils Dekorationen, die dem in jeder Epoche vorherrschenden Töpferstil entsprechen. In dieser Halle befindet sich auch die Treppe zum Obergeschoss.

Obergeschoss

Saal XIV und XXV

Minoische Fresken.
Die Wandbilder aus der Jüngeren Palastzeit (ca. 1.600 bis 1.400 v.Chr.) vom Palast von Knossos waren die große Variante der Malerei der Minoer, haben aber nur in Fragmenten die Zeit überdauert. Die wichtigsten Relieffresken sind ‘Die Prozession’, welche ursprünglich etwa 350, zum Teil lebensgroße Figuren umfaßte und sich im Korridor des Südeinganges des Palastes befand. Den Südeingang schmückte ebenfalls der ‘Lilienprinz’, ein Relieffresko, das den königlichen Priester von Knossos darstellen soll.
Zu sehen sind ebenfalls die Schilde, welche den Balkon der großen Treppe schmückten, die ‘Damen in Blau’, welche in lokaler, minoischer Kleidung gekleidet sind, die Delphine aus den Gemächern der Königin, das Stierrelief, das beliebte und gefährliche Spiel der Minoer zu Ehren des Bullen darstellt, mit einem Springer im Salto über den Stierrücken.
In der Mitte der Galerie befindet sich der berühmte freskierte Steinsarkophag von Agia Triada (etwa 1.400 v.Chr.), dessen vier Seiten mit Darstellungen des Totenrituals bedeckt sind.

Saal XV bis XIX

Im ersten Saal sind kleinere, aber sehr bedeutende Fresken aus Knossos, Tylissos und Pseira ausgestellt. Dabei ist die ‘Pariserin’ außergewöhnlich und zeigt eine junge Priesterin, welche durch ihre Stoffschleife als solche zu erkennen ist und die schön frisiert und geschminkt ist. Sie ist ein Modell der Schönheit in ihrer Zeit.
Dazu ‘Zuschauer bei einer Kultveranstaltung’ und das ‘Greifen aus dem Thronsaal’.

Im nächsten Saal sind die interessantesten Ausstellungsstücke der ‘Krokuspflücker’, ‘Anführer der Schwarzen’ und die ‘Tänzerin’ aus dem Megaraon der Königin, der ‘Blaue Vogel’ sowie verschiedene anderer.

In den folgenden beiden Sälen befinden sich Stücke aus der Sammlung des Arztes Giamalakis, welche 1962 vom griechischen Staate erworben wurde. Dort sind Stücke aus der Zeit der Minoer bis zur griechischen Antike zu sehen. In einer Ecke des Saales steht die schöne, nahezu lebensgroße Bronzefigur eines Jünglings aus Ierapetra, die einzige erhaltene hellenistische Großbronze in Kreta.

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Saal XX bis XXIII

Kleinere Kunstwerke von der archaischen bis zur römischen Zeit (7. Jahrhundert v.Chr. bis 4. Jahrhundert n.Chr.).
Verschiedene Ausstellungsstücke aus Gortis, Praisos, Arkades, Palaikastro und Prinias. Die große Figur von Athena in einer Vitrine ist bemerkenswert. Dazu kommen ausgezeichnete Bronzearbeiten aus dem Heiligtum von Zeus in Amnisos, der Psychros-Höhle, der Idaian-Höhle, Tylissos und Axos. Verschiedene Miniaturobjekte, Ringsteine, und Schmuck und Münzen aus vielen Teilen Kretas sind zu sehen.

Monumentalkunst der archaischen Zeit (700 bis 600 v.Chr.).
Brillante Beispiele aus dieser Zeit, wie der Fries der Reiter aus dem Tempel von Rizenia (Prinias). Die großen, porösen Vögel aus dem Tempel des Zeus in Amnisos und Skulpturen aus dem Tempel von Gortis. Die einzigartigen, gehämmerten Bronzestatuen von Apollo, Artemis und Leto aus dem Apollo-Tempel von Driros und der Bronzeschilde aus der Idäischen Grotte.

Untergeschoss II

Saal XXVI bis XXVII

Klassische Skulpturen

Klassische Skulpturen

Klassische griechische, hellenistische und römische Skulpturen (5. Jahrhundert v.Chr. bis 4. Jahrhundert n.Chr.).
Diese Ausstellungsräume im Untergeschoss erreicht man wieder über die gegenüber liegende Treppe in Saal XIII. Hier stehen viele Skulpturen aus ganz Kreta. Dazu gehören Statuen oder ihre Kopien, zum Beispiel ‘Aphrodite’ nach Praxitles, Apollon von Gortis und zahlreiche Köpfe. Da in der frühchristlichen Zeit bis in das Mittelalter der Aberglaube sich hielt, daß die antiken Statuen ‘Geister’ sind, wurden diesen die Köpfe abgeschlagen.
Es gibt auch ganze Skulpturengruppen und den berühmten, marmornen Sarkophag aus Malia mit Reliefszenen zu bestaunen.


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