Karfi

Karfi

Minoische Siedlung Karfi auf der Lassithi-Hochebene Karfi ist eine wichtige, antike Siedlung aus minoischer Zeit östlich von Diaselou tis Ampelou (Seli) und befindet sich nahe an den Grenzen der Landkreise von Iraklion und Lassithi. Die Siedlung wurde auf der Ostseite eines wunderbaren Kalksteinvorsprung gebaut und nach Meinung von Experten war der ganze flachen Bereich zwischen den Spitzen der kleinen und große Koprana für eine Stadt von etwa 3.500 Einwohner ausgenutzt. Der Name Karfi (bedeutet ‘Nagel’) ist unkonventionell und wurde später gegeben, da der ursprüngliche antike Name ‘vergessen’ wurde. Die Siedlung wurde während der Zeit gegründet, als die Minoer von den… mehr

Agios-Ioannis-Halbinsel

Agios-Ioannis-Halbinsel

Die wilde und unerschlossene Agios-Ioannis-Halbinsel. Die dreieckige Halbinsel Agios Ioannis – nördlich von Agios Nikolaos und landeinwärts von Elounda – ist überraschend wild und wenig besucht. Schmale Strassen führen entlang abgelegener landwirtschaftlicher Weiler und durch kleine Ortschaften. Der Abschnitt der Schnellstrasse von Iraklion, welcher von Malia über Neapoli nach Agios Nikolaos verläuft, zieht die südliche Grenze des Gebietes der Halbinsel Agios Ioannis. Folgt man der Schnellstrasse, erreicht man zuerst die Schlucht von Selinari, wo die Reisenden traditionell anhalten und zum Heiligen Georg für eine sichere Passage beten. Diese eindrucksvoll über viele Hindernisse errichtete Strasse führt an der Verwaltungshauptstadt Neapoli vorbei… mehr

Archanes, südlich von Iraklion

Weinbaugebiet südlich von Iraklion

Aquädukt, Gräberfeld von Fourni, Archanes, minoische Gutshof-Villa Vathypetro. Besichtigungen südlich von Iraklion: Aquädukt von Iraklion Wenn man von Iraklion über Knossos nach Süden fährt erreicht man nach etwa 7 km die venezianische Brücke von Ayia Irini, wo man die Reste eines außergewöhnlichen Aquädukts sieht, welches Iraklion einmal mit frischem Wasser versorgte. Das Aquädukts hat eine mittelalterliche oder sogar antike Erscheinung, ist aber in Wirklichkeit keine zwei Jahrhunderte alt. Es wurde in der kurzen Zeit der ägyptischen Verwaltung von Kreta in den Jahren 1832 bis 1840 errichtet. Etwas weiter, bei der unscheinbaren Kreuzung wo man nach Archanes abbiegt, wurde im 2.… mehr

Halbinsel Spinalonga

Halbisnel Spinalonga

Wanderungen und Sandstrände auf der Halbinsel Spinalonga. Allgemein wird die vor Elounda liegende Landmasse als Halbinsel Spinalonga (was ‘Langer Dorn’ bedeutet) bezeichnet. Bei den Einheimischen wird sie ‘Kolikitha’ genannt, auch um sie von der Festungsinsel Spinalonga eindeutig zu unterscheiden. Eigentlich ist ‘Kolikitha’ keine Halbinsel mehr, da Endes des 19. Jahrhundert französische Ingenieure durch den sumpfigen Isthmus einen kleinen Kanal für Boote anlegten und darüber eine Brücke bauten. Strand von Kolikitha Im Osten erreicht man über einen befahrbaren Weg fast den Strand von Kolikitha. In der Nähe einer kleinen Kirche gibt es im Gelände einigen Platz zum Parken, da die etwa… mehr

Lato

Lato

Lato, die am besten erhaltene Bergstadt der Dorer auf Kreta. Lage und Geschichte von Lato Direkt außerhalb von Kritsa führt eine asphaltierte Straße für etwa 4 km bis zur archäologischen Stätte von Lato. Alternativ kann man auch vom Dorf Chamilion, welches 4 km westlich von Agios Nikolaos auf der ausgeschilderten Straße zum Lasithi-Plateau liegt (und per Bus oder Mietwagen zu erreichen ist), eine einstündige Wanderung in herrlicher Landschaft entlang der Beschilderung nach Lato hinauf unternehmen. Lato wurde ursprünglich von den Dorern gegründet und existierte bis in das klassische Zeitalter. Die Ruinen sind nicht viel besucht, da sich Touristen und Archäologen… mehr

Gortis

Ruine der Titus-Kirche in Gortis

Gortis, die zerstörte römische Stadt auf Kreta. Geschichte von Gortis Gortis war eine der bedeutendsten Städte auf Kreta bis zu ihrer vollständigen Zerstörung durch die Sarazenen im Jahr 823-827. Die Stadt war auf beiden Seiten des Flusses Lithaios angelegt und existierte seit der minoischen Zeit. Anfangs spielte Gortis keine bedeutende Rolle, wird aber von Homer und Pausanias erwähnt. Im 8. Jahrhundert v. Chr. wurde Gortis unter der Herrschaft der Dorer zu einer wichtigen Wirtschaftsmetropole und im 3. Jahrhundert v.Chr. eroberte Gortis schließlich das ehemalige beherrschende Festos und wurde damit zur wichtigsten Stadt in der Mesara-Ebene mit den zwei Häfen in… mehr

Zakros

Palast von Kato Zakros

Palast von Kato Zakros und das Tal der Toten. Im Bereich von Epano und Kato Zakros (‘oberes’ und ‘unteres’ Zakros) gab es in der Vorpalastzeit von 1900-1700 v.Chr. eine weiträumige, große Siedlung, welche durch die Gräber, welche auf den umliegenden Höhen gefunden wurden, gekennzeichnet ist. Spratt war der erste Archäologe, welcher die Gegend besuchte und erwähnte Zakros im Jahr 1872. Im Jahr 1901 grub der englische Archäologe Hogarth an der Seite des Hügels östlich von der Lage des Palastes und entdeckte einer Siedlung mit Gebäuden. Im Jahr 1961 schließlich begann Professor N. Platon mit Ausgrabungen auf der Ostseite der Erhebung… mehr

Lassithi-Wanderweg

Lassithi-Wanderweg E4

Erkundung des Wanderweg E4 im westlichen Teil der Lassithi-Hochebene. Durch die Lassithi-Hochebene verläuft ein Netzwerk von Wanderwegen, welches mein Interesse erweckte, sodaß ich mich mit meinen Rescue-Hunden zu einem ersten Erkundungstrip im nordwestlichen Teil des Plateaus aufmachte. Ausgangspunkt war der Nordwesten der Ringstraße, wo zwischen der Ortschaft Kato Metochi und dem Kloster Vidani eine unbefestigte Strasse nach Westen abzweigt – direkt an der Stelle, wo sich das Hinweisschild für das Kloster befindet. Nach einer Fahrt über ein paar hundert Meter wurde das Auto abgestellt, da der angegebene Wanderweg von dort kaum noch zu befahren ist und sich schnell in einen… mehr

Ha-Schlucht

Ha-Schlucht

Die imposante Ha-Schlucht bei Ierapetra Eine imposante Erscheinung in der Gegend von Ierapetra, nahe dem schönen Dorf Vassiliki, ist die Ha-Schlucht. Sie gilt als eine der wildesten Schluchten auf Kreta und ist eine seltene Laune der Natur, wahrscheinlich durch ein Erdbeben verursacht. Die Schlucht ist weitgehend durch den Menschen unberührt, da die Erkundung und Besichtigung nahezu unmöglich ist. Nur einige wenige, sehr erfahrene Kletterer haben sie durchquert und jeder Versuch ohne ausreichende Erfahrung und notwendige Hilfsmitteln könnte tödlich enden, wie schone einige male geschehen. Der Eingang in die Schlucht ist mit 3 Metern Breite sehr schmal und hoch gelegen. An… mehr

Kloster Agios Georgios Vrahassotis

Kloster Agios Georgios Vrahassotis

Route von der Kirche Agios Georgios Vrachasiotis bis zum Wald Akilakes in den Bergen über Malia. Das historische Kloster Agios Georgios Vrahassotis liegt in einer sehr schönen und waldreichen Gegend, 4 km vom Vrahassi und 5 km von der Nationalstraße Heraklion-Agios Nikolaos entfernt. Trotz der noch ausstehenden Arbeiten an der Asphaltstraße ist die Route gut zu befahren und ideal zum Wandern. Auf der anschließenden Bergroute, welche man entweder zu Fuß marschieren oder mit einem Jeep bzw Quad-Bike befahren kann, kommt man bis zum Akilakes-Wald mit einer herrlichen Aussicht über Malia und das Meer. Im Jahr 1540 wurde der Nordteil der… mehr