Festos

Palast von Festos

Palast von Festos über der Mesara-Ebene. Nach etwa 7 km in westlicher Richtung erreicht man von der zerstörten, ehemaligen römischen Provinzhauptstadt Gortis aus über die Kleinstadt Mires die Ruinen des Palast von Festos. Diese sind besonders eindrucksvoll und im Gegensatz zu Knossos nicht restauriert worden. Auch die herrliche Lage des Palastes auf einem Hügel über der Mesara-Ebene und mit Blick auf die oft schneebedeckten Gipfel des Ida-Gebirge macht den Besuch lohnenswert. Geschichte Festos war eine der ältesten und bedeuteten Städte auf Kreta. Zum Zeitpunkt des Höhepunktes ihrer Macht beherrschte die Stadt die gesamte Mesara-Ebene bis zum Kap Lithinos mit den… mehr

Archanes, südlich von Iraklion

Weinbaugebiet südlich von Iraklion

Aquädukt, Gräberfeld von Fourni, Archanes, minoische Gutshof-Villa Vathypetro. Besichtigungen südlich von Iraklion: Aquädukt von Iraklion Wenn man von Iraklion über Knossos nach Süden fährt erreicht man nach etwa 7 km die venezianische Brücke von Ayia Irini, wo man die Reste eines außergewöhnlichen Aquädukts sieht, welches Iraklion einmal mit frischem Wasser versorgte. Das Aquädukts hat eine mittelalterliche oder sogar antike Erscheinung, ist aber in Wirklichkeit keine zwei Jahrhunderte alt. Es wurde in der kurzen Zeit der ägyptischen Verwaltung von Kreta in den Jahren 1832 bis 1840 errichtet. Etwas weiter, bei der unscheinbaren Kreuzung wo man nach Archanes abbiegt, wurde im 2.… mehr

Knossos

Knossos

Knossos, der größte minoische Palast. Knossos liegt etwa 5 km südlich von Iraklion auf einem flachen, weitgehend künstlich errichteten Hügel, welcher in der Antike unter dem Namen ‘Tselepi’ oder ‘Kefala’ bekannt war. Dort ist der mit Abstand größte der bisher gefundenen minoischen Paläste. Geschichte Die Gegend war zumindest schon seit der Jungsteinzeit um 6.000 v.Chr. besiedelt gewesen. Bis zum Ende dieses Zeitalters um etwa 3.000 v.Chr. war es eine größere Siedlung in einem üppigen Gebiet auf fruchtbarem Boden, welches vom Dichter Pindar als ‘Überfluss an Bäumen’ bezeichnet wurde. Die wenigen Reste in Knossos aus der Vorpalastzeit zeigen an, daß ein… mehr

Zakros

Palast von Kato Zakros

Palast von Kato Zakros und das Tal der Toten. Im Bereich von Epano und Kato Zakros (‘oberes’ und ‘unteres’ Zakros) gab es in der Vorpalastzeit von 1900-1700 v.Chr. eine weiträumige, große Siedlung, welche durch die Gräber, welche auf den umliegenden Höhen gefunden wurden, gekennzeichnet ist. Spratt war der erste Archäologe, welcher die Gegend besuchte und erwähnte Zakros im Jahr 1872. Im Jahr 1901 grub der englische Archäologe Hogarth an der Seite des Hügels östlich von der Lage des Palastes und entdeckte einer Siedlung mit Gebäuden. Im Jahr 1961 schließlich begann Professor N. Platon mit Ausgrabungen auf der Ostseite der Erhebung… mehr

Palast von Malia

Palast von Malia

Besichtigung des Palastes von Malia. Eine Abzweigung nach links hinter Malia auf der Schnellstrasse von Iraklion nach Agios Nikolaos führt zu der archäologischen Stätte von Malia und den Ruinen der minoischen Stadt. Der ursprüngliche Name der Stadt und des Palastes von Malia sind nicht bekannt, ihre Namen wurden von dem benachbarten Dorf übernommen. In der griechischen Mythologie heißt es, dass Sarpedon, der Bruder des Minos und der Sohn von Zeus und Europa, dort herrschte. Der Ort wurde nachweislich von Menschen schon seit dem Neolithikum bewohnt, was von den wenigen Überresten aus dieser Zeit, welche gefunden wurden, hergeleitet werden kann. Die… mehr