Karfi

Karfi

Minoische Siedlung Karfi auf der Lassithi-Hochebene Karfi ist eine wichtige, antike Siedlung aus minoischer Zeit östlich von Diaselou tis Ampelou (Seli) und befindet sich nahe an den Grenzen der Landkreise von Iraklion und Lassithi. Die Siedlung wurde auf der Ostseite eines wunderbaren Kalksteinvorsprung gebaut und nach Meinung von Experten war der ganze flachen Bereich zwischen den Spitzen der kleinen und große Koprana für eine Stadt von etwa 3.500 Einwohner ausgenutzt. Der Name Karfi (bedeutet ‘Nagel’) ist unkonventionell und wurde später gegeben, da der ursprüngliche antike Name ‘vergessen’ wurde. Die Siedlung wurde während der Zeit gegründet, als die Minoer von den… mehr

Neapoli

Neapoli

Neapoli, eine der schönsten Städte auf Kreta mit der alten dorischen Bergstadt Driros. Neapoli ist eine der schönsten Städte – nicht nur in der Präfektur Lassithi, sondern auf ganz Kreta. Es liegt praktisch in der Mitte des üppigen, grünen Skafi-Beckens am Golf von Mirabello und ist immer noch ein wichtiger Verwaltungssitz der Region. Von hier aus sind es nur 35 km bis zur Lassithi-Hochebene sowie ein kurzes Stück nach Agios Nikolaos und Elounda am Golf von Mirabello oder nach Malia im Westen, mit all ihren Gegensätzen. Trotz der Bedeutung von Neapoli in der Geschichte – so war es zum Beispiel… mehr

Festos

Palast von Festos

Palast von Festos über der Mesara-Ebene. Nach etwa 7 km in westlicher Richtung erreicht man von der zerstörten, ehemaligen römischen Provinzhauptstadt Gortis aus über die Kleinstadt Mires die Ruinen des Palast von Festos. Diese sind besonders eindrucksvoll und im Gegensatz zu Knossos nicht restauriert worden. Auch die herrliche Lage des Palastes auf einem Hügel über der Mesara-Ebene und mit Blick auf die oft schneebedeckten Gipfel des Ida-Gebirge macht den Besuch lohnenswert. Geschichte Festos war eine der ältesten und bedeuteten Städte auf Kreta. Zum Zeitpunkt des Höhepunktes ihrer Macht beherrschte die Stadt die gesamte Mesara-Ebene bis zum Kap Lithinos mit den… mehr

Olous

Olous

Die versunkene, antike Stadt Olous. Einen Kilometer östlich von Elounda, in der Nähe der Windmühlen auf der Halbinsel Spinalonga und unter dem klaren, blauen Meer, liegt die versunkene antike Stadt von Olous. In heutigen Ortsname von Elounda lebt die altgriechische Bezeichnung ‘Olous’ fort. An einem Tag mit ruhenden Winden und Wellen ist es möglich neben der Kapelle von Anlipsis, Reste der Ruinen der berühmten Stadt unter dem Wasserspiegel zu erkennen. Olous war eine der rund hundert Städte, welche auf Kreta schon im minoischen Zeitalter von etwa 3.000 bis 900 v.Chr. existierten. Olous wurde anschließend zur Hafenstadt der dorischen Bergstadt Dreros,… mehr

Archanes, südlich von Iraklion

Weinbaugebiet südlich von Iraklion

Aquädukt, Gräberfeld von Fourni, Archanes, minoische Gutshof-Villa Vathypetro. Besichtigungen südlich von Iraklion: Aquädukt von Iraklion Wenn man von Iraklion über Knossos nach Süden fährt erreicht man nach etwa 7 km die venezianische Brücke von Ayia Irini, wo man die Reste eines außergewöhnlichen Aquädukts sieht, welches Iraklion einmal mit frischem Wasser versorgte. Das Aquädukts hat eine mittelalterliche oder sogar antike Erscheinung, ist aber in Wirklichkeit keine zwei Jahrhunderte alt. Es wurde in der kurzen Zeit der ägyptischen Verwaltung von Kreta in den Jahren 1832 bis 1840 errichtet. Etwas weiter, bei der unscheinbaren Kreuzung wo man nach Archanes abbiegt, wurde im 2.… mehr

Gournia

Gournia

Gournia, die am besten erhaltene Stadt der Minoer. Geschichte Gournia, welches in einem Sattel zwischen zwei niedrigen Hügeln an der Schnellstrasse von Agios Nikolaos nach Ierapetra liegt, ist die am besten erhaltene Stadt der Minoer auf ganz Kreta. Der ursprüngliche Name dieser minoischen Stadt ist nicht bekannt und die gegenwärtige Bezeichnung stammt von kleinen, alten Hohlräumen, welche zu den Häusern der Siedlung gehörten. Es ist nicht zu ermitteln, wann Gournia ursprünglich gegründet wurde und nur die Ruinen erzählen uns ihre Geschichte. Aus den Gräbern von Mochlos wissen wir jedoch, daß schon im 3. Jahrtausend v.Chr. die Kaufmänner am Mirabello-Golf reiche… mehr

Lato

Lato

Lato, die am besten erhaltene Bergstadt der Dorer auf Kreta. Lage und Geschichte von Lato Direkt außerhalb von Kritsa führt eine asphaltierte Straße für etwa 4 km bis zur archäologischen Stätte von Lato. Alternativ kann man auch vom Dorf Chamilion, welches 4 km westlich von Agios Nikolaos auf der ausgeschilderten Straße zum Lasithi-Plateau liegt (und per Bus oder Mietwagen zu erreichen ist), eine einstündige Wanderung in herrlicher Landschaft entlang der Beschilderung nach Lato hinauf unternehmen. Lato wurde ursprünglich von den Dorern gegründet und existierte bis in das klassische Zeitalter. Die Ruinen sind nicht viel besucht, da sich Touristen und Archäologen… mehr

Gortis

Ruine der Titus-Kirche in Gortis

Gortis, die zerstörte römische Stadt auf Kreta. Geschichte von Gortis Gortis war eine der bedeutendsten Städte auf Kreta bis zu ihrer vollständigen Zerstörung durch die Sarazenen im Jahr 823-827. Die Stadt war auf beiden Seiten des Flusses Lithaios angelegt und existierte seit der minoischen Zeit. Anfangs spielte Gortis keine bedeutende Rolle, wird aber von Homer und Pausanias erwähnt. Im 8. Jahrhundert v. Chr. wurde Gortis unter der Herrschaft der Dorer zu einer wichtigen Wirtschaftsmetropole und im 3. Jahrhundert v.Chr. eroberte Gortis schließlich das ehemalige beherrschende Festos und wurde damit zur wichtigsten Stadt in der Mesara-Ebene mit den zwei Häfen in… mehr

Iraklion

Venezianische Loggia

Iraklion, die Hauptstadt von Kreta. Nach dem Ende des 2. Weltkrieg wuchs Iraklion in einem rasanten Tempo, vor allem zwischen 1950 und 1960, durch die touristische Entwicklung der Region und der gesamten Insel. So enstanden auch viele Hotels in Iraklion neben touristische Einrichtungen und Museen. Es ist eine moderne Stadt mit Gewerbe und Industrie sowie das Landwirtschaftszentrum in Mittel- und Ost-Kreta. Vor der Stadt liegt die Insel Dia, zu der auch Ausflüge mit dem Segelboot möglich sind. Die Besucher von Iraklion sollten am Eleftheria-Platz beginnen, wo sich das Archäologische Museum befindet und der Anfang der Strasse Xanthoudidou ist. Gegenüber sind… mehr

Moni Arkadi

Moni Arkadi

Kloster Moni Arkadi, das Symbol des kretischen Freiheitswillens. Der 9. November ist Kretas Nationalfeiertag mit einer großen Prozession am Vortag, welcher an die dramatischen Ereignisse beim Aufstand gegen die Türken von 1866 im Kloster Arkadi erinnert. Moni Arkasdi erreicht man von Rethymno aus, indem man der alten Nationalstraße durch die östlichen Vororte folgt. Nach 4,5 km biegt man rechts in Richtung des Klosters ab. Man durchfährt die Ortschaften Adele, Kyrianna und Amnantos und nach 23 km erreicht man in einer wunderschönen Landschaft mit Olivenhaine eine enge Schlucht (am Ende des Videos weiter unten kurz gezeigt). Wenn man die Strasse auf… mehr