Stechmücken auf Kreta

Stechmücken auf Kreta.

Stechmücke Anopheles stephensi

Stechmücke Anopheles stephensi saugt Blut.

Stechmücken oder Moskitos kommen überall auf Kreta vor, insbesondere in der Zeit von April bis Oktober – also der hauptsächlichen Tourismus-Saison. Diese Zeit ist der ‘Kounoupi’-Himmel für Moskitos. Insbesondere bei Windstille, nach einem Frühjahr mit viel Regen und milden Wintern gibt es viele Stechmücken.

Es sind zwar keine Fälle von Krankheitsübertragungen bekannt, trotzdem nervt ihr Summen in der Nacht und sie hinterlassen juckende Stiche. Die Stechmücken auf Kreta sind von anderen Gattungen als in Mitteleuropa und der erste Stich verursacht zumeist einen heftigen Juckreiz mit starker Rötung. Erst nach einigen Wochen gewöhnt sich der Körper an diese Stiche und die Wirkung ist dann weniger unangenehm.

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Es gibt unendlich viele Stechmücken und alle haben nur ein Ziel: das Blut aus ihren Opfern zu saugen. Sobald die Sonne untergeht bis in den frühen Morgen erscheinen sie aus dem Nichts und beißen zu. Sobald man in den Schlaf gefallen ist weckt einen ihr unangenehmes Summen wieder auf.

Entstehung und Entwicklung von Stechmücken

Elektrisch geladene Fliegen-Lampen

Eine elektrisch geladene Mückenlampe erledigt zahlreiche Mücken, Moskitos und andere Insekten ohne chemische Zusatzstoffe während der Dunkelheit.

Stechmücken sind Insekten, welche es schon etwa 30 Millionen Jahre gibt. Während dieser Zeit haben sie ihre Fähigkeiten, ihre Opfer zu finden und das Blut aus ihnen heraus zu saugen, perfektioniert. Ihre chemischen Sensoren können Kohlendioxid und Milchsäure bis auf 36 Metern Entfernung registrieren. Säugetiere und Vögel stossen diese Gase bei ihrem Atmungsvorgang ab. Einige chemische Zusammensetzung aus Süssigkeiten scheinen auch Personen, welche diese gegessen haben, für Stechmücken attraktiver zu machen.
Dazu können sie auch optisch ihre Opfer wahrnehmen, vor allem wenn man Kleidung trägt, welche sich gegen den Hintergrund gut abzeichnet. Sobald man sich bewegt, haben sie ihr Opfer gefunden.
Hinzu kommen Hitzesensoren, sodaß Warmblüter und Vögel leicht entdeckt werden, wenn sie in ihre Nähe kommen.

Stechmücken sind dünne, längliche Insekten mit zwei Flügeln, welche üblicherweise 6 bis 12 Millimeter groß werden. Männchen und Weibchen haben beide Antennen oder Rüssel, welche drei- bis viermal so lang wie der Kopf sind. Diese Insekten gehören zur Gruppe der Diptera, bekannt als echte Fliegen, in der Familie der Culicidae. Alle echten Fliegen haben zwei Flügel, Stechmücken sind jedoch die einzigen unter ihnen, wo sie skaliert sind.

Die Lebensräume von Stechmücken sind je nach Art unterschiedlich. Dies können natürliche Bereich wie Regenpfützen, stehende Gewässer und Teiche, Quellen und kleine Randzonen von Bächen, aber auch in Zersetzung befindliche Materialien wie Blätter, Gräben oder Sumpfland sein.
Während die natürlichen Feuchtgebiete ein hervorragender Lebensraum für Stechmücken sind, ist dieser allerdings auch die Heimat von Moskito-Jägern.
Einige Arten von Stechmücken können auch weit von ihren Brutstätten wegfliegen. Allerdings gelten einige der Stechmücken als ‘heimische Arten’, weil sie in der Nähe des Hauses in kleinen, künstlichen Behältern, wie leeren Töpfen oder Schüsseln mit Wasser oder in Brunnen und Zisternen, brüten.

Hier weiter zu Teil II: Vorbeugung, Bekämpfung und Verteidigungsstrategien während des Urlaubs gegen Stechmücken.

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